Samstag, 4. Mai 2013

Entscheidung gefallen

Um's kurz zu machen: ich bleibe da, wo ich bin. Nachdem ich mir nun monatelang Häuser angesehen, Für-und-wider-Listen aufgestellt, mich mit Fachleuten und Freunden unterhalten und Rechenexempel jeglicher Art angestellt habe ist meine Entscheidung gefallen. Details erspare ich mir, ein nicht ganz unwesentlicher Faktor in der Überlegung besteht darin, dass ich nun zum Glück nicht so ohne Garten dastehe, wie zu Beginn des ganzen Dramas befürchtet. Meiner verbliebenen Nachbarschaft sei Dank habe ich nun ein sicherlich nicht zu kleines Stück vom Glück, auf dem ich mich künftig ausbreiten werde. Nicht so groß wie vorher, aber das tat auch nicht Not. Und das Wichtigste ist: Jetzt gibt's jede Menge neue Projekte und Baustellen, und darauf kommt's ja schließlich an:-).

Mittwoch, 24. April 2013

Problemlöser

Natürlich bin ich kein Bayern-Fan - ich wohne nicht weit weg von der Gelsenkirchener Stadtgrenze ;-).
Aber wenn's ums nationale Fußballinteresse geht, dann kann man ja mal. Bezahlglotze? Ham wer nich. Also musste irgendwie Internetradio in Nachbar Dieters Laube. Ein entsprechendes Radiodings hab ich, aber mein WLAN will nicht bis inne Laube. Abhilfe schaffte dieses Zauberkästchen: Das ist ein "WLAN-Repeater", an den man ausgangsseitig auch ne Netzwerkstrippe stöpseln kann. Tut ausgezeichnet, so konnten wir uns das ansatzweise unerträgliche, da leicht hysterische Gesabbel der beiden bajuwarischen Hochleistungsmoderatoren, die WDR2 für die Berichterstattung importiert hatte, anderthalb Stunden lang völlig störungsfrei zu Gemüte führen.
Aber ein 128kB-Stream klingt immer noch Scheiße gegen UKW-Rundfunk, sogar bei ner Fußballübertragung.

P.S.: Die Bayern haben im Hinspiel des Champions League-Halbfinales den FC Bratzelona mit 4:0 aus dem Stadion getreten. Ich sag das nur für den Fall, dass in hundert Jahren irgend jemand über diesen Blogeintrag stolpert und nicht weiß, was ich heute mit Fußbalgedöns am Hut gehabt habe.

Dienstag, 23. April 2013

Sie tun's wirklich

Die rote Line bleibt keine rote Linie. In diesem Moment ist sie zur Richtschnur für die Aufstellung eines Zaunes mutiert. Also ich hätte das nicht unbedingt gebraucht. Sagte ich schon, dass ich hier weg will...?

Donnerstag, 18. April 2013

Grenzwertig

Seit heute kündet eine dünne rote Linie von den neuen Eigentumsverhältnissen in "meinem" Garten. Ich hoffe mal, das ist temporär und dient nur der Orientierung.

Montag, 15. April 2013

Es sind die kleinen Dinge

Immerhin. Kein Durchbruch, aber ein bisschen was für die jüngst doch etwas in Mitleidenschaft gezogene Seele: Meine Zierpflaume aus dem (ehemaligen) Vorgarten scheint gerettet. Nachdem sie einen Monat auf dem Kompost gelegen hat fiel mir gestern auf, dass noch Leben drinsteckte: Tatsächlich machte der Baum Anstalten zu blühen. Nach einem Gespräch mit Nachbarin Gisela hat sie nunmehr ein Plätzchen auf deren Wiese gefunden und berappelt sich hoffentlich nochmal so richtig.

Sonntag, 7. April 2013

Flucht nach vorne

Was einstweilen bleibt, ist meine Nachbarschaft. Die ich jetzt wohl noch mehr mit meiner Anwesenheit belästigen werde als das bisher schon der Fall war. Wenn sich meine Wohnsituation geklärt hat - die Dinge sind in Bewegung, aber es ist beileibe noch nicht raus, wo es hingeht - wird sich das sicher wieder ein bisschen normalisieren. Heute allerdings habe ich Kaffee, Kuchen und Abendessen einen Garten weiter dankbar angenommen.
Und solange ich keinen eigenen Garten habe, gibt's eben Bilder von dort.

Das heute war übrigens endlich das lang erwartete Lebenszeichen des Frühlings. 15 Grad im Schatten und in der Sonne war's sogar sowas wie warm. Bitte weiter so.

Melancholisches

Vermutlich sollte ich's lassen. Nämlich mich in diesem Garten rumzutreiben, der so lange meiner war und nunmehr neue Besitzer hat. Freude macht das nämlich in den seltensten Fällen, was es da so zu sehen gibt.
Das ist von "meinem" Pflaumenbaum geblieben. Von dem mit den ausgezeichnet schmeckenden Früchten, dem ich letztes Frühjahr noch eine Radikalverjüngung verpasst hatte. Ein Bild aus besseren Tagen:
Sonst sieht's derzeit eher so aus:
 So etwas wie ein Lichtblick: die Clematis. Noch schnell ein Bild, solange sie noch lebt:

Sonntag, 17. März 2013

Fortschritt? Vielleicht.

Hat meine Suche nach einem neuen Domizil ein Ende? Ich kann's noch nicht sagen. Aber die Dinge sind in Bewegung. Und das, was an dem Grundstück im letzten Beitrag dranhängt, ist derzeit immer noch Gegenstand meines Hauptinteresses - die linke Hälfte des Gebäudes oben.
Klar, alt und weit davon entfernt bezugsfertig zu sein. Und wie ich mit dem Gedanken klarkommen, mich bis zur Rente zu verschulden weiß ich auch noch nicht so ganz genau. Sollten sich die Dinge konkretisieren, gibt's auch ein Bild, auf dem man mehr erkennen kann.

Sonntag, 3. März 2013

Im Prinzip ja

Ich hab angefangen, mich um zum Verkauf stehende Häuser in der Gegend zu kümmern. Und da gibt's durchaus einige. Und da das hier meine Gartenseite ist, gibt's Bilder von dem, was mal ein Garten werden könnte:
Das hat auf alle Fälle Potenzial und wäre nur zwei, drei Straßen weiter. Ich seh zu, dass ich schnellstmöglich mal das dazugehörige Haus besichtigen kann, soll ja Gerüchten zufolge nicht komplett bedeutungslos sein ;-).

Samstag, 2. März 2013

The times, they are a changing

Come gather 'round people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You'll be drenched to the bone
If your time to you
Is worth savin'
Then you better start swimmin'
Or you'll sink like a stone
For the times they are a-changin'.
Wie Bob Dylan schon sagte: Die Zeiten ändern sich. Derzeit ganz besonders bei mir. Und nicht in eine Richtung, die mir besonders gefallen würde. Mit dem Tod meiner geschätzten Nachbarin sind die Dinge einhergegangen, die zu erwarten waren: Die Besitzverhältnisse unseres Heims haben sich geändert, mit auch für mich erheblichen Konsequenzen. Der Garten, den ich über die Jahre bewohnt, betreut und von Nachbar Dieter habe in Schuss halten lassen, ist nicht mehr meiner, er fällt einer zugegebenermaßen schwierigen Teilung von Haus und Garten nach komplett an die neuen Besitzer. Und deshalb habe ich mich bis Ende Mai von jenem Grundstück zu verdünnisieren. Auch wenn für alternative Flächen gesorgt würde - und das ist wohl im Bereich des Machbaren - der Charme meiner Wohnsituation ist damit weitgehend weg. Und ich verspüre wenig Lust mir anzusehen, wie "die Neuen" achteinhalb Jahre meiner Arbeit planieren. Meine Suche nach einer neuen Bleibe hat bereits begonnen, und natürlich soll's auch da wieder einen Garten geben. Wir werden sehen.
The line it is drawn
The curse it is cast
The slow one now
Will later be fast
As the present now
Will later be past
The order is
Rapidly fadin'
And the first one now
Will later be last
For the times they are a-changin'.